Die Sache mit StreetView…

Nochmals:
Es geht nicht um Urlaubsfotos von schönen Häusern, die man ins Album kleben kann, sondern um das massenhafte, flächendeckende Abfilmen und Abfotografieren der gesamten belebten Gegenden der Zivilisation.
Es geht nicht um Touristenzentren oder Geschäftsviertel, sondern auch um Eigenheimsiedlungen und Schrebergärten.
Es geht nicht um Fotos für eine touristische Broschüre, sondern um eine gigantische Datensammlung eines Konzerns, der ohnehin schon zuviele Daten über die Menschheit besitzt.
Es geht nicht um Aufnahmen für einen definierten Zweck, sondern um Bilder, die unkontrolliert gespeichert, vervielfältigt und veröffentlich werden können.

So wie bei allen Fällen, die der Gesetzgeber aufgrund des Stadiums des technischen Fortschritts einfach nicht vorhersehen konnte, muß also auch hier der Diskurs geführt werden, ob die Gesetzeslage ausreicht, die Datenautonomie und Besitzhoheit des Einzelnen zu garantieren.

Intimes aus der Nachbarschaft
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