Änderungsantrag Kommunalpolitik

Stadtgeschichte mittels moderner QR-Cobble-Technologie erlebbar machen

Ein GPS-Referenzpunkt für Leipzig

Beschlußvorschlag

Die von der CDU-Fraktion vorgelegte Beschlußvorlage wird wie folgt ergänzt:
Im vorzulegenden Konzept ist ein GPS-Referenzpunkt an prominenter Stelle in der Innenstadt auszuweisen. In Gestaltung und Informationsgehalt soll dieser an bereits in anderen Kommunen genutzte Referenzpunkte angelehnt werden.

Sachverhalt

Alle modernen Kommunikations-und Navigationsgeräte (wie Tablets, Smartphones, Kfz-Navis etc.) nutzen die GPS-Technologie zur Standortbestimmung. Besonders für Besucher Leipzigs, Touristen, aber auch für neu Hinzugezogene oder Flüchtlinge stellt die Orientierung im öffentlichen Raum eine wesentliche Grundlage für die Erlebbarkeit und das Gast-Erlebnis in der Stadt dar.

Mit einem offiziell vermessenen und öffentlich zugänglichen GPS-Referenzpunkt können mobile GPS-Empfänger auf ihre Positionsgenauigkeit überprüft werden.

Weitere Informationen aus Ludwigsburg.

Link ins AllRIS

Vorlage VI-A-02041-ÄA-01

Ursprungsantrag

der CDU-Fraktion

Ute Elisabeth Gabelmann, besser bekannt als 'Piratenlily', ist seit 2009 Piratin, alleinerziehende Mutter eines Zirkuskaters, überzeugte LVB-Nutzerin, bruncht gern im 100Wasser und zieht die Adoption der Ozelot-Familie im Zoo in Erwägung. Sie liebt Blek Le Rats “Madonna mit Kind” an der KarLi und kennt die tollste Autorin sowie die beste Eisdiele der Stadt.

3 Kommentare zu “Ein GPS-Referenzpunkt für Leipzig

  1. Bei QR-Codes handelt es sich zunächst mal um einen offenen Standard. Soll heißen: Man bräuchte kein Produkt eines bestimmten Herstellers sondern könnte sich entsprechende Steine auch bei jedem Steinmetz anfertigen lassen- Für die QR-Codes gibt es zuhauf entsprechende (kostenlose) Generatoren im Netz. Warum hier also genau dieser eine Hersteller bevorzugt wird, erschließt sich mir nicht.

    Der Geschäftsführer der Firma DGMK (welche die Cobbles anbietet) ist ein gewisser Daniel-Jan Girl. Wenn man nach dem googelt, findet man Hinweise, dass dieser mal Vize-Chef der Jungen Union Berlin war und dort auch das „Forum Wirtschaft“ geleitet hat. Der Herr hat also CDU-Stallgeruch. Vielleicht war das die Motivation dahinter.

    Bei den QR-Cobbles handelt es sich nicht um eine freie Infrastruktur, sondern um einen privaten Anbieter, der diese Pflastersteine herstellt. Die QR-Codes verweisen nach dem Scan nicht direkt auf die Webseiten des Kunden, sondern zu einem Verlinkungsdienst der Fa. DGMK. Diese trackt gemäß AGB zunächst das Nutzerverhalten und leitet dann auf die gewünschte Webseite des Endkunden weiter. Das hat den Vorteil, dass der Pflasterstein drin bleiben kann, auch wenn sich die URL mal ändert, weil man das Link-Ziel über das Backend des Herstellers ändern kann. Das könnte man technisch aber auch direkt auf dem Server des Endkunden machen und wäre dann nicht von einer Firma abhängig und könnte auch auf das Nutzertracking verzichten.

  2. Für die Nutzung des Dienstes fallen unnötigerweise laufende Lizenzgebühren in mir unbekannter Höhe an.

    Die Firma DGMK scheint in der Politik bzw. im öffentlichen Kulturbetrieb gut vernetzt zu sein. Deren Produkt wurde schon beim Holocaust-Mahnmal, anlässlich des Mauer-Gedenkens am Potsdamer Platz sowie vor dem Rathaus Charlottenburg eingesetzt.

  3. Pingback: Aus dem Leben einer Stadträtin – heute: die Stadträtin bekommt ohne Beschluß einen Antrag umgesetzt – Ute Elisabeth 'Lily' Gabelmann

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