Anfrage Kommunalpolitik

[ANFRAGE] Schaffung von Arbeitsplätzen durch RB Leipzig

Sachverhalt:
Anläßlich der Vorstellung des geplanten Trainingszentrums am Cottaweg im Januar 2011 sprach der Oberbürgermeister davon, daß „ein Verein in der Zweiten Bundesliga etwa 2000 Arbeitsplätze schaffen [würde], ein Verein in der höchsten Spielklasse sogar 4000 bis 6000 Stellen.“

In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung anläßlich des Aufstiegs von RB Leipzig in die erste Bundesliga im Mai 2016 läßt sich der Oberbürgermeister zitieren: „Als wir das Stadion gebaut haben, war von 2000 bis 7000 Arbeitsplätzen die Rede – in dem Bereich bewegt sich Erstliga-Fußball.“

In einem aktuellen Bericht des Deutschlandfunk vom Februar 2017 heißt es: “ […] Burkhard Jung, der kurz vor Saison-Beginn von vielen neuen Jobs schwärmte. „Also wir rechnen ja nach wissenschaftlichen Studien bei Erstliga-Clubs mit Effekten auf den Arbeitsmarkt von ca. 3000 bis 8000. Wenn Sie so wollen: Der Aufstieg RBs ist die Ansiedlung eines großen mittelständischen Unternehmens.““

Dem Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015 der RasenBallsport GmbH (veröffentlich im Bundesanzeiger) entnimmt der geneigte Leser unter Punkt 8 „Mitarbeiter“ den Satz „Im Geschäftshalbjahr waren durchschnittlich 296 Arbeitnehmer beschäftigt.“

Hierzu frage ich an:
1. Wieviel Arbeitnehmer waren im Geschäftsjahr 2016 durchschnittlich bei der RasenBallsport GmbH beschäftigt? Wieviele davon waren dauerhafte (d.h. nicht saisonabhängige) Vollzeitstellen?

2. Falls die avisierten 2000 bis 8000 Stellen direkt bei der RasenBallsport GmbH entstehen sollen: bis wann ist mit einem Entstehen der Stellen zu rechnen? Wird es sich um Vollzeit-, Teilzeit- oder Saisonarbeitsstellen handeln?

3. Falls diese Stellen nicht direkt bei der RasenBallsport GmbH entstehen bzw. entstanden sind: wo genau sind diese Stellen entstanden bzw. werden entstehen? (bitte aufschlüsseln nach Branche und Anzahl sowie Art der Stelle)
Falls diese noch nicht entstanden sind: bis wann ist damit zu rechnen?

4. Falls diese Stellen weder bei der RasenBallsport GmbH noch in anderen Branchen entstehen bzw. entstanden sind: worauf sind die bisher avisierten Zahlen zurückzuführen und warum werden diese in Leipzig nicht erreicht?

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Antwort der Stadtverwaltung

Ute Elisabeth Gabelmann, besser bekannt als 'Piratenlily', ist seit 2009 Piratin, alleinerziehende Mutter eines Zirkuskaters, überzeugte LVB-Nutzerin, bruncht gern im 100Wasser und zieht die Adoption der Ozelot-Familie im Zoo in Erwägung. Sie liebt Blek Le Rats “Madonna mit Kind” an der KarLi und kennt die tollste Autorin sowie die beste Eisdiele der Stadt.

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