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Gemeinsames Wahlforum der LVZ

Guten Morgen Herr XXX,
hallo Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Rückantwort! Gern würde ich darauf nochmals eingehen:

Einerseits bekomme ich es aus anderen Städten mit, daß es dort problemlos bewältigt wird, auch mehr als fünf Parteien auf Podien zu handlen. Andererseits frage ich mich schon, wie man mit der Bezugsgröße „Fraktion“ operieren kann, wenn es doch nicht Fraktionen, sondern Parteien sind, welche auf dem Wahlzettel stehen.

Wenn im nächsten Stadtrat noch weitere Parteien (z.B. die PARTEI) vertreten sind, werden die Podien ohnehin immer voller. Vielleicht ist die Zersplitterung der Parteienlandschaft mal ein Anlaß, die Organisationsart der Podien zu überdenken?

Im Grunde fällt mir in diesen schweren Zeiten für die Demokratie keine valide Begründung ein, warum man, wenn es um die Art geht, wie den Wählern präsentiert wird, wer auf dem Wahlzettel steht, so wenig glücklich agiert.

Sie wissen sicher auch, daß es vor allem auf Sichtbarkeit ankommt, die uns durch solche unverständlichen Entscheidungen erschwert bis verunmöglicht wird, ohne daß wir daran Schuld tragen bzw. etwas daran ändern können. Wir werden oft angesprochen, wo wir denn bei Veranstaltungen immer wären, man sähe uns ja nie. Es wirkt auf den Wähler, als hätten wir kein Interesse oder nichts zu sagen, dabei liegt es in der Hand der Veranstalter, hier zu reagieren.

In der ehrlichen Hoffnung, daß die LVZ ihre Entscheidung überdenkt
sende ich Ihnen herzliche Grüße

Ute Elisabeth Gabelmann

Über

Ute Elisabeth 'Lily' Gabelmann ist Stadtpolitikerin aus Leidenschaft. Sie kam 2000 nach Leipzig, um Anglistik und Journalistik zu studieren, verliebte sich in die Stadt und blieb. Um 2005 ging sie in die Kommunalpolitik, um sich gegen Überwachung und für Freiheit und Demokratie zu engagieren. Seit 2009 ist sie Piratin, ab 2017 auch als politische Geschäftsführerin im Bundesvorstand. 2014 zog sie als einzige Piratin in den Stadtrat ein, wo sie sich im Dialog zwischen Verwaltung und Bürgern für die Anliegen der Leipziger einsetzte. Drei Jahre später gründete sie mit Stadträten der Linkspartei und FDP die Freibeuter-Fraktion, deren Vorsitz sie übernahm. Sie ist alleinerziehende Mutter eines Zirkuskaters, überzeugte LVB-Nutzerin, bruncht gern im 100Wasser und zieht die Adoption der Ozelot-Familie im Zoo in Erwägung. Sie liebt Blek Le Rats “Madonna mit Kind” an der KarLi und kennt die tollste Autorin sowie die beste Eisdiele der Stadt.

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