Lily

Wissenswertes über mich:

Ich lebe und arbeite vorwiegend nach den drei Geboten (ja, drei reichen!):
1. Sei kein Arsch.
2. Genieße dein Leben, du hast nur eins.
3. Bring Kuchen mit. (Kann auch Nutella sein.)

Ich bin alleinerziehende Mutter eines Zirkuskaters, überzeugte LVB-Nutzerin, brunche gern im 100Wasser und ziehe die Adoption der Ozelot-Familie im Zoo in Erwägung. Ich liebe Blek Le Rats „Madonna mit Kind“ an der KarLi und habe in meiner ersten Stadtratswoche auch endlich die beste Eisdiele der Stadt verraten.

Politisches Motto oder Leitsatz

Mehr Sex in die Politik! (Das heißt für mich, daß ich glaube, daß Politik neben allem Ernst auch Spaß macht – und genau das möchte ich vermitteln.)

Warum bist du gern in der Politik?

Weil ich zeigen will, daß Politik keine staubtrockene Materie ist, sondern etwas, bei dem man Spaß haben kann. Viele äußern als Berufswunsch das klassische „was mit Menschen“ oder „was mit Medien“. Auf Politik trifft das nicht nur komplett zu, sondern es gibt als Bonus noch „was mit Visionen“, „was mit Mitdenken“, „was mit Zukunft“ und „was mit gesundem Menschenverstand“. Twelve Points!

Was hat dich zur Politik gebracht?

Das waren ganz klar die Überwachungsthemen: Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren, Volkszählung etc. Das Gefühl, im persönlichen Bereich unfrei zu sein, daß jemand deine E-Mails liest, daß sich jemand dafür interessiert, welche Seiten du ansurfst und warum du das tust, daß Telefongespräche abgehört werden dürfen, daß der Staat Viren auf meinem PC installieren darf – das ist für mich immer noch so unaussprechlich absurd, daß ich einfach etwas tun mußte.
Ich bin schon von Haus aus ein politischer Mensch, aber die Vorratsdatenspeicherung war die Initialzündung.

Was hast du bisher schon innerparteilich/gesellschaftlich/sozial getan?

Ich bin seit etwa 2007 im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, dort u.a. zuständig für Presse, inzwischen einer der offiziellen Ansprechpartner und vertrete den AK Vorrat z.B. auch in Bundesministerien, falls notwendig.
2009 habe ich bei den Piraten als erste Frau für den Vorsitz im Landesverband Sachsen kandidiert.
Bevor es in Leipzig einen festen Kreisverband gab, habe ich zusammen mit unserem ehemaligen Kreisvorsitzenden, Andreas Romeyke, hier die Piratenarbeit koordiniert sowie die Gründung des Kreisverbandes begleitet und vorbereitet.
Seitdem widme ich mich in den Bundesarbeitsgemeinschaften der Piraten meinen Schwerpunktthemen, helfe weiterhin bei Pressearbeit, bei der innerparteilichen Bildung (das heißt, ich gebe Seminare zu verschiedenen Kommunikationsthemen), stehe als Interviewpartnerin bereit etc.
Nicht-politisch war ich schon Pflegestelle fürs Leipziger Tierheim und habe mich am Versuch beteiligt, die Fassade des alten jüdischen Brühl-Kaufhauses zu retten.

Testimonials